Aus einem grünen tiefen Tal,

steigt auf ein Fels als wie ein Strahl,

drauf schaut das Schlösslein Lichtenstein

vergnüglich in die Welt hinein.

Gustav Schwab

auf einem steilen Felsen 817 m über dem Echaztal steht , am Traufe der schwäbischen Alb, das Schloss Lichtenstein. Erbaut durch die Herren von Lichtenstein (der letzte Lichtensteiner fiel 1687 im Kampf gegen die Türken), die sich im Verlauf der Städteriege verschiedentlich die Rache der Reutlinger zuzogen, wurde die ursprüngliche Burg 1377 durch die Reutlinger zerstört.

Das Schloss zerfiel, es ward daraus,

ein leicht gezimmert Jägerhaus,

doch schonte sein der Winde Stoss,

meint,` es sei noch das alte Schloss.

Gustav Schwab

Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut, denn durch die Herrschaft Württembergs wurde eine andere Burg Lichtenstein erbaut.

Nicht am selben Platz, sondern in der Entfernung einer viertel Stunde auf einem von der Albwand abgerissenen Felsgrad der selben Felskante. Die um 1390 entstandene Burg galt als eine der festesten des Mittelalters und widerstand allen Angriffen.

Bild_Schloss_Lichtenstein

 

Da um 1560 die Burgen Ihren Wert für die Kriegsführung verloren hatten, diente der Lichtenstein nur noch als Jagdschloss, in dem die Herzoge einkehrten, wenn sie in den Wäldern rund um Lichtenstein z.B. der Wolfsjagd nachgingen.

Vor dieser Kulisse spielten sich während des 30-jährigen Krieges schreckliche Szenen ab. Glaubte man doch zu diesem Zeitpunkt die "Wolfsplage" im Griff zu haben, so machte dieser Krieg um 1618 alles wieder zunichte.

Rudel von Wölfen stellten sich in den Wäldern rund um das Schloss Lichtenstein ein. Damit die Menschen in den Flecken unterhalb des Lichtensteins nicht von den Wölfen aufgefressen wurden, wurde auf das Schloss ein Forstknecht gesetzt, der Jagd auf die Wölfe machen sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dennoch zogen die Wölfe in das Echaztal. Ober- und Unterhausen waren zum größten Teil durch den Krieg zerstört. Die Soldaten plünderten die Bewohner aus und zündeten deren Häuser an. Wer fliehen konnte, floh nach Reutlingen oder verbarg sich in den tiefen Wäldern. In den Flecken rissen die Wölfe die Tiere, die die Soldaten übrig gelassen hatten und nahmen den Menschen damit oft das letzte, was sie noch besaßen. Die württembergische Abschussbilanz aus dieser Zeit registrierte für den Forstbezirk Tübingen 283 Wölfe.

Die letzten Wölfe unserer Region wurden um 1834 geschossen. Somit wurde vor über 170 Jahren der letzte Wolf in Württemberg erlegt. Jahrhunderte lang hatte der Mensch seinen einstigen Weggefährten verfolgt und verteufelt, bis es ihm schließlich gelang, ihn auszurotten.

Das Schloss Lichtenstein wurde in seiner heutigen Form von 1840 - 1842 nach Plänen des Architekten Heideloff und den Ideen des Erbauers Wilhelm Graf von Württemberg im Stil des Mittelalters erbaut. Angeregt wurde Graf von Württemberg dabei durch den berühmten Roman "Lichtenstein" von Wilhelm Hauff. Seit vielen Jahren zieht das Schloss Lichtenstein jährlich Tausende Besucher aus Nah und Fern an.

 

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